Für mehr positive und energiegeladene Momente: Nicht nur denken, sondern sagen!

Das Bedürfnis nach Anerkennung ist allgegenwärtig. Am Arbeitsplatz wird häufig geäußert: „Ich erhalte nicht genug Anerkennung für das, was ich leiste… für das, was ich beitrage… für wie viel Energie ich in dieses Projekt investiere…“. Wenn jeder und jede mehr Anerkennung erwartet, sollte es folglich jemanden geben, der bereit ist, diese zu geben. Daher könnte ein einfacher, aber effektiver Ansatz sein: Nicht nur denken, sondern sagen!

Wenn Sie jemanden oder etwas schätzen, behalten Sie es nicht für sich!

William James sagte einmal: „Das tiefste Prinzip in der menschlichen Natur ist das Verlangen, gewürdigt zu werden.» In der hektischen Welt des Alltags könnten wir leicht den Moment verpassen, positive Gedanken oder Gefühle auszudrücken. Doch ein einfaches „gut gemacht“ kann einen gelungenen Tag bewirken oder sogar einen Mitarbeitenden oder ein Thema wesentlich positiv beeinflussen. Ihre Bereitschaft, ihre anerkennenden Gedanken in Worte zu fassen, ist alles, was es dazu braucht!

Die Idee vom ‘Eimer und Schöpflöffel’: Durch Anerkennung füllen Sie den emotionalen Eimer – jenen anderer und ihren eigenen!

Tom Rath und Donald O. Clifton schlagen in ihrem Buch «How full is your bucket?» ein pragmatisches, wirksames Vorgehen vor. Sie benutzen dazu die Analogie vom Eimer und Schöpflöffel. Der Eimer steht für positive Gefühle und Energien. Wann immer wir einer anderen Person gegenüber etwas Wertschätzendes zum Ausdruck bringen, füllen wir damit mit unserem symbolischen Schöpflöffel dessen Eimer und tragen dadurch positiv zu seiner oder ihrer Motivation und zum Selbstwertgefühl bei. Brüskieren wir hingegen jemanden durch das, was wir tun oder sagen, nehmen wir etwas aus seinem oder ihrem Eimer. Je voller unser Eimer ist, desto besser fühlen wir uns.  

Das Schöne daran: Es funktioniert in beide Richtungen!

Unsere positiven Äusserungen bringen uns selbst ebenfalls in eine gute Stimmung und spornen uns an. Indem wir anderen Wertschätzendes vermitteln, füllen wir somit gleichzeitig deren und unseren Eimer.

Genauso läuft es natürlich umgekehrt in einer negativen Spirale. Wir können die Eimer der anderen auch abschöpfen. Was immer wir wählen, es hat massgebliche Auswirkungen auf unsere Beziehungen, unsere Produktivität und unser Wohlbefinden.

Hier sind einige Strategien, die Ihnen helfen, Eimer zu füllen – diejenigen anderer und Ihren eigenen.

  • Zeigen Sie explizit Wertschätzung, indem Sie aufmerksam zuhören, sich an wichtige Einzelheiten erinnern, Zeit mit jemandem verbringen oder positives Feedback geben.
  • Verhindern Sie versehentliches Abschöpfen, indem Sie sich bewusst sind, was Sie sagen, wie Sie handeln und was Sie damit beim Gegenüber bewirken.
  • Geben Sie ‚Tröpfchen‘ – dies sind handgeschriebene, persönliche Botschaften, um freundliche und anerkennende Worte mit anderen zu teilen; ‚Tröpfchen‘ sollten individuell, spezifisch und verdient sein
  • Übernehmen Sie Verantwortung für sich selbst und füllen Sie Ihren eigenen Eimer, indem das tun, was Ihnen ein gutes Gefühl gibt.

Und bitte denken Sie immer daran, dass es zuallererst darum geht, uns selbst Anerkennung zu geben. Wir brauchen gar nicht darauf zu warten, dass sie von anderen kommt. Wir sind immer frei, positive Gedanken an uns selbst zu richten!

Beginnen Sie jetzt mit dem Füllen Ihres Eimers und machen Sie sich die alltäglichen Momente dazu bewusst. Genießen Sie diese Erfahrung!

Wenn Sie über diese oder andere Fragen mit einem Sparringspartner nachdenken möchten, finden Sie mich hier.

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